Ein neues Quartier entfaltet sich

Zukunftvisionen für Arbeiten und Wohnen

Zugänglich

Selbstbewusst

Lebendig

Aktuell

04.07.2016

Meilenstein erreicht: Rahmenbaubewilligung für das Papieri-Areal in Biberist erteilt

Um die Wiederbelebung des Papieri-Areals zu fördern und das Bewilligungsverfahren bei der Ansiedlung von Übergangsnutzungen zu verkürzen, wurde 2015 ein Rahmengesuch bei der Gemeinde Biberist eingereicht, das im Juni 2016 rechtskräftig bewilligt wurde. Mit der vorliegenden Rahmenbaubewilligung können sich Betriebe am Standort niederlassen ohne dafür eine gesonderte Bewilligung einzuholen, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Nachdem bereits rund 80 Mitarbeiter einen Arbeitsplatz auf dem Werkgelände der ehemaligen Papierfabrik gefunden haben, kann durch die Genehmigung des Baugesuchs die Belebung des Areals weiter fortgesetzt werden.

Bereits am 29. Juni 2015 wurde dem Gemeinderat Biberist der Masterplan «Papieri»  vorgelegt und von diesem einstimmig angenommen. Die Bau- und Werkkommission wurde dabei beauftragt einen Teilzonen- und Erschliessungsplan mit dazugehörigen Zonenvorschriften zu erarbeiten. In der Zwischenzeit und bis zum Vorliegen einer teilrevidierten Zonenplanung, soll das Areal durch Übergangsnutzungen wiederbelebt und genutzt werden. Dies ermöglicht die Aufrechterhaltung der Infrastruktur und trägt zur Werterhaltung und Entwicklung des Areals bei.  

06.07.2015

Gemeinderat stimmt Masterplan für Papieri-Areal einstimmig zu

Am 29.06.2015 präsentierte HIAG Immobilien dem Gemeinderat von Biberist (SO) den Masterplan für die Entwicklung des in der Gemeinde verankerten Papieri-Areals. Der Gemeinderat stimmte dem Masterplan einstimmig zu und erteilte der Bau- und Werkkommission den Auftrag, einen Teilzonen und Erschliessungsplan, mit den dazugehörigen Zonenvorschriften, zu erarbeiten.

Esplanade Ueberarbeitet 26 5 14 2

10.06.2014

«Vision 2033» zum Papieri-Areal der Öffentlichkeit vorgestellt

Auf dem Papieri-Areal in Biberist (SO) fand am 24. und 25. Mai 2014 die Wettbewerbsausstellung zur «Vision 2033» statt. Die Veranstaltung eröffnete Gemeindepräsident Martin Blaser gemeinsam mit HIAG Immobilien. Zahlreiche Besucher informierten sich über die Entwürfe von fünf Architekturbüros. Neben den ausgestellten Modellen wurde ein Kurzfilm gezeigt, der in Kürze auch auf dieser Website zu sehen sein wird.

Presseartikel

Vision 2033

23.05.2014

Ausstellung Studienergebnisse "Vision 2033" am 24./25. Mai 2014

Während derzeit die ersten Mieter angesiedelt und Flächen vermarktet werden, gilt es gleichzeitig, den Blick in die Zukunft zu richten: Am 24. und 25. Mai werden die Ergebnisse des Studienauftrags für die langfristige Entwicklung des Papieri-Areals ausgestellt. Die Beiträge zeigen mögliche architektonische und städtebauliche Visionen für das Areal auf. Am Studienauftrag haben folgende Architekturbüros teilgenommen:

Raumbureau Architecture + Urbanism
(Zürich, Entwurf zur Weiterbearbeitung empfohlen)
Harry Gugger Studio (Basel)
Holzer Kobler Architekturen (Zürich)
Pool Architekten (Zürich)
Steinmann & Schmid Architekten (Basel)

Die Ausstellung findet auf dem Papieri-Areal statt. Beginn der Veranstaltung ist um 10 Uhr und wird durch eine feierliche Ansprache des Gemeindepräsidenten, Herrn Martin Blaser, eröffnet. Interessierte sind herzlich eingeladen!

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04.11.2013

Mieter nehmen Betrieb auf

Ein gutes Jahr nach der Übernahme des ehemaligen Papierfabrikareals Biberist konnte HIAG Immobilien bereits zwei Mieter für das Areal gewinnen. Beide Unternehmen, die Acin AG und die Sieber Transport AG, haben ihre Tätigkeit im Herbst 2013 aufgenommen. Insgesamt könnten in den kommenden Jahren durch die angesiedelten Betriebe etwa 95 Arbeitsplätze auf dem Areal entstehen. Dies ist ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zur Wiederbelebung der "Papieri". 

Sie möchten auch eine Fläche auf dem Papieri-Areal mieten? Melden Sie sich gerne bei uns.

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Aktuell 01

Vision

Eine langfristige Arealstrategie bedingt eine weit- und umsichtige Entwicklungsperspektive, welche die lange Geschichte des Areals fortschreibt. Aus diesem Grund hat Arealentwicklerin und Eigentümerin HIAG Immobilien mit fünf Architekturbüros einen städtebaulichen Studienauftrag unter dem Arbeitstitel "Vision 2033" durchgeführt, der mögliche zukünftige Nutzungen aufzeigt und in einer städtebaulichen, architektonischen Vision darstellt.

Herausforderung: von der Mono- zur Multinutzung

Das Papieri-Areal, das aktuell vollständig in der Industriezone liegt, soll von der bisherigen Mono- (Papierfabrik) einer Multinutzung zugeführt werden. Neben der weitgehend gewerblich-industriellen Nutzung sollen auf dem Areal Orte geschaffen werden, wo Arbeit, Kunst und Kultur sowie Wohnen und Freizeitnutzungen Platz finden können. Die Studienteilnehmer sollten räumliche sowie funktionale Potenziale und Qualitäten der bestehenden Substanz berücksichtigen und auf eine Drittverwendbarkeit beurteilen, denn das Gelände umfasst bereits heute über 220'000 m² Geschossfläche und über zwei Millionen Kubikmeter umbauten Raum. Nebst dem künftigen Nutzungsmix waren auch Konzeptvorschläge für die Verkehrserschliessung, die Aussenraumgestaltung und den Umgang mit der Lage an der Emme auszuarbeiten. Denn eines war klar: Das Papieri-Areal soll dem Publikum zugänglich gemacht werden. Die Öffnung und Zugänglichkeit des Areals sollen dabei in mehreren Etappen und in Abhängigkeit der nachgefragten Nutzungen vorgenommen werden. Dieser Öffnungsprozess beginnt schon heute, denn erste Nutzer haben sich auf dem Areal bereits angesiedelt und weitere Flächen können ab sofort gemietet werden.

Vision: bestehende Substanz nutzen, Qualität schaffen

Aufgrund der weitgehend hohen baulichen Qualität der bestehenden Hallen eignen sich diese für die Ansiedlung von neuen Industrie- und Gewerbebetrieben. Zusätzliche Freiflächen und Durchbrüche in den historisch gewachsenen Hallenstrukturen sind aus städtebaulichen Gründen sinnvoll: Sie sichern ein unabhängiges Funktionieren der neuen Industriecluster und sorgen für eine klare Identität. Die historischen Gebäude am Kanal sind prädestiniert für die Aufnahme von Nutzungen, die der Arealversorgung dienen, wie zum Beispiel Kantine, Café oder Shops. Diese Nutzungen sollen mit der zunehmenden Öffnung des Areals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Durch die Entwicklung des Areals wird auch der Aussenraum an Qualität gewinnen. Die bestehende Allee dient dabei als zentrale "grüne Achse". Durch eine zukünftige Wohnnutzung wäre das Areal auch in den Abendstunden belebt, was für das künftige Quartier von allen Beteiligten als wichtig erachtet wird. Wohnungen sollen daher ebenfalls in Etappen auf dem Areal entstehen können.

Resultate als Basis für einen Masterplan

Die Projekte wurden von der elfköpfigen Jury – bestehend aus kommunalen, kantonalen und HIAG Immobilien-Vertretern sowie externen Fachexperten – nach städtebaulichen sowie architektonischen Kriterien, bezüglich des Nutzungskonzepts und hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit bewertet. Die Erkenntnisse aus dem Studienverfahren werden als Synthese zusammengefasst und bilden die Grundlage für die Erarbeitung eines Masterplans. Die enge Abstimmung mit der Standortgemeinde Biberist ist Voraussetzung, um das visionäre Ziel einer Stadtteilentwicklung realisieren zu können. Der Masterplan soll in der von der Gemeinde Biberist geplanten Bau- und Zonenplanrevision berücksichtigt werden um eine abgestimmte Entwicklung zu ermöglichen. Gemeinsam mit den Nutzungen, die sich von nun an ansiedeln oder bereits auf dem Areal bestehen, ist der Studienauftrag der erste Schritt hin zu einer langfristigen Transformation des Areals.

Am Studienauftrag haben folgende Büros teilgenommen:

Raumbureau Architecture + Urbanism
(Zürich, Entwurf zur Weiterbearbeitung empfohlen)
Harry Gugger Studio (Basel)
Holzer Kobler Architekturen (Zürich)
Pool Architekten (Zürich)
Steinmann & Schmid Architekten (Basel)

Standort

Im Juli 2012 übernahm HIAG Immobilien das Betriebsgelände der ehemaligen Papierfabrik in Biberist (Kanton Solothurn). Das verkehrstechnisch hervorragend gelegene Areal bietet mehr als zwei Millionen Kubikmeter umbauten Raum und damit gewachsene Substanz, die eine Ansiedlung neuer Unternehmen im Fokus hat. Das Areal der ehemaligen Papierfabrik Biberist beläuft sich auf ca. 277'000 m² Industriefläche.

Das Betriebsgelände ist geprägt von den für die einstige Papierproduktion entsprechend dimensionierten und flexibel nutzbaren Hallen und Bürobauten. Die ersten Gebäude entstanden zur Gründungszeit im Zentrum des Areals. Im Lauf der Zeit folgten Erweiterungsbauten, die sich heute bis in den nordöstlichen Teil des Geländes erstrecken. In den 1990er-Jahren wurde ein Logistikgebäude mit einem hochmodernen Hochregallager errichtet. Eine hochleistungsfähige Infrastruktur, bestehend aus Elektroversorgung, Frischwasser, Gas, Dampf und Druckluft, bietet optimale Voraussetzungen für produzierende und innovative Unternehmen. Bahngleise, die der schnellen Anlieferung und dem Abtransport von Material dienten, führen bis auf das Areal.

Nutzer können von der Anbindung profitieren

Direkt vor dem Papieri-Areal hält der Schienennahverkehr, in fünf Minuten gelangt man damit an den Bahnhof Solothurn. Ein dichtes Netz von Busverbindungen ermöglicht, Biberist mit den umliegenden Gemeinden zu verbinden. Ebenso nah liegen die Autobahnen A1 und A5 mit dem Verkehrsknotenpunkt Solothurn: Das Papieri-Areal ist ca. 2 km Luftdistanz von der Autobahn A1 bzw. rund 4 km von der A5 entfernt. Die Ballungszentren Bern, Basel und Zürich sind von dort aus mit dem Auto innerhalb einer Fahrstunde erreichbar. Unternehmen, die sich für Flächen auf dem Papieri Areal interessieren, können sich gerne bei uns melden.

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Hintergrund

Das 19. Jahrhundert war eine Ära industrieller Umwälzungen in der Schweiz. Der immense Fortschritt im Maschinenbau führte zur Gründung zahlreicher leistungsfähiger Fabriken. Eine davon war die Papierfabrik Biberist im Kanton Solothurn, die während mehr als 150 Jahren prägend für die Geschichte der Gemeinde war.

Wasserkraft war, wie in vielen anderen Industriesektoren jener Zeit auch, ein unverzichtbarer Energielieferant. Deshalb wurde der Standort Biberist für den Bau der Papierfabrik nicht zufällig ausgewählt: Die Lage zwischen Emme und Aaremündung ermöglichte nämlich den Bau eines Fabrikkanals. 1859 erteilte der Regierungsrat des Kantons Solothurn der Zürcher Bauunternehmung Locher & Co. die Konzession dafür. 1861 erfolgte der Baubeginn, ein erstes Gefälle erreichte eine Minimalleistung von rund 200 PS. Bereits 1862 erfolgte die offizielle Gründung der Papierfabrik. Schweizweit war Papier ein gefragtes Gut: Die Produktionsmenge stieg von 3’400 Tonnen im Jahr 1853 auf 60’000 Tonnen Papier im Jahr 1911.

Mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs brachen härtere Zeiten für das Papiergeschäft an. Die Verwaltung der Papierfabrik Biberist war dennoch zuversichtlich und investierte in neue Maschinen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs waren vier Papiermaschinen in Biberist im Einsatz und bis zu 24’000 Tonnen Papier konnten jährlich produziert werden. Als einer der grössten Steuerzahler und Arbeitgeber im Kanton Solothurn stand die Papierfabrik im Zentrum des öffentlichen Interesses. Im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts änderte sich durch die fortschreitende Öffnung Europas das Wettbewerbsumfeld für die Schweizer Papierindustrie wesentlich.1995 erforderten unzureichende Erträge die Fusion mit der Papierfabrik Utzenstorf. Doch der Zusammenschluss verhinderte nicht den kurz darauf folgenden Konkurs und zwei damit einhergehende Besitzerwechsel. 2009 betrieb der südafrikanische Papierkonzern Sappi die Fabrik, bis 2011 der Betrieb eingestellt wurde – eine fast 150 Jahre andauernde Papierära in Biberist endete damit.

Mit dem Erwerb des Fabrikgeländes durch HIAG Immobilien im Sommer 2012 besteht nun die Möglichkeit, neue Unternehmen an diesem Standort anzusiedeln: Damit kann auch ein neues Kapitel Industriegeschichte in Biberist aufgeschlagen werden.

Kontakt

Für Fragen zur Entwicklung und bezüglich freien Mietflächen:

Michele Muccioli
Arealentwickler
HIAG Immobilien
Telefon: +41 44 404 10 32
E-Mail: michele.muccioli@hiag.com

Pressekontakt:

Frank Butz
Verantwortlicher Kommunikation
HIAG Immobilien
Telefon: +41 61 606 55 22
E-Mail: frank.butz@hiag.com